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Schnuppern im Forst


Der 06.08.2016, ein Samstag, war ein sonniger Tag im Revier in Sulzbach-Rosenberg des Forstbetriebs Schnaittenbach, der geradezu dazu einlud, die Zeit im Freien zu verbringen. Beste Bedingungen also, unter den wachsamen Augen des erfahrenen Richterehepaars, Petra und Achim Beringer, am Schnupper-Workingtest ”Schnuppern im Forst” teilzunehmen.

Knapp 30 Junghunde stellten sich mit Begeisterung den ausgetüftelten Aufgaben, die derart ausgelegt waren, Neulingen ein Kennenlernen der speziellen Arbeits- und Verhaltensweisen bei einem Workingtest und alten Hasen eine gute Selbsteinschätzung zu ermöglichen.

Die beiden Richter bemühten sich, jedem einzelnen Hundeführer im Anschluss an die durchgeführte Übung, konspirative Kritik zu üben und Tipps für Verbesserungen zu geben.

In zwei parallel arbeitende und nach jeder Übung wechselnde Gruppe aufgeteilt, begannen die einen mit einer kleinen Suche.

Hierbei galt es, übermütige Vierbeiner kurz und ”Suchstoffel” motiviert zu halten. Parallel startete man mit einer Übung, die den Teamgeist in den Fokus rückte – manchmal muss man eben erstmal mit den Augen seines Hundes sehen, um die Schwierigkeiten manchen Geländes zu begreifen und das Problem zu lösen.

Eine kleine Wasserübung mit einer Markierung sorgte zwischendurch für Spaß und Abkühlung. Im Anschluss hieß es wieder, Konzentration zu sammeln: In einer übung gespickt mit Gehorsam, Schussfestigkeit und Steadiness galt es, den überblick zu behalten.

Danach hatte man sich seine Pause mit einer ausgezeichneten Grill- und Getränkeverpflegung redlich verdient.

Den Einstieg nach der Pause bildete eine kurze Markierung, bei der der Hundeführer sich zunächst einige Meter von seinem Schützling entfernte und erst nach Rückkehr auf den ersehnten Dummy losschickte.

Der krönende Abschluss war wiederum eine Wasserarbeit ausgelegt auf Gehorsam.

Während die vierbeinigen Wasserratten das verlockende Platschen auf einen Schuss hin hörten, sollten sie doch auf die direkt vor sie gelegte Markierung am Ufer geschickt werden.

Hier war so manch ein Jungspund doch zu wasserfreudig und folgte eher seinem Naturell.

Nach dem langen Tag im Wald wurde in Sulzbach-Rosenberg in einen Gasthof eingekehrt, wo Kaffee und Brotzeit beziehungsweise eine Wasser- und Futterschüssel genossen wurden.

Im Anschluss erfolgte die Verlesung der Prädiktate und eine kurze Zusammenfassung des Tages.

Insgesamt dürften alle Teilnehmer zwar müde, aber durchaus zufrieden nach Hause gefahren sein.

Besonderer Dank gilt den Bayrischen Staatsforsten als Revierinhaber für die Verfügungsstellung des Reviers und dem Organisator Dr. Andreas Sellmer für den rundum gelungenen Tag.

Vera Stadler