Home > Berichte >  Teilnehmerbericht zum Workingtest Gründeln im Forst 2016

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Gründeln im Forst 2016



O-Wasserworkingtest


Eine Freundin schrieb mal: „Wer im Dummysport aktiv ist, verbringt viel Zeit an der frischen Luft und? – auf der Autobahn!” Mitnichten! Diesmal war es ein Heimspiel!

Keine 60 Kilometer zu fahren und somit waren wir endlich mal wieder auf dem Weg zu einem Workingtest. YES!

Mit im Gepäck: Emma, meine kleine, fast neunjährige Labradorhündin und viele, viele Vorsätze wie, Spaß zu haben… nicht alles so eng zu sehen… Ich merkte schon, aufgrund des fehlenden Trainings kam langsam doch die Aufregung und die Gedanken drehten sich im Kreis. - Lässt das eines Tages nach?

Aber dann ging es auch bei uns irgendwann mal los….

Fazit des Tages: Es war ein total schöner kleiner Workingtest mit wenig Teilnehmern in familiärer Atmosphäre mit vier interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben.

Nicht alle Aufgaben sind uns gelungen aber eins war sicher: Wir hatten den Workingtest bestanden und Emma hatte ihren Spaß! YES!

Ganz besonders freue ich mich über Emma’s Preis „Judges Choice”… auch deshalb, weil wir uns langsam aus dem Wettkampfgeschehen verabschieden wollen und das noch einmal ein toller Abschluss war!

Ganz lieben Dank an alle, die uns diesen wunderschönen Tag ermöglicht haben und natürlich herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten!

Rita Pannek & Stoatshead Aemilia


F-Wasserworkingtest „Gründeln im Forst”


Das tolle Gelände mit netten Leuten wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Am Samstag waren wir in der fortgeschrittenen Klasse an der Reihe. Die Wartezeit wurde mit interessanten Gesprächen und dem Kennenlernen von neuen Hundeführern überbrückt.

Mit guter Laune ging es in die erste Aufgabe.

Wir befanden uns laut Thano Keller auf einem Entenstrich und ließen uns überraschen.

Der erste Schuss wurde für eine Markierung abgegeben, die sichtbar vor uns aufs Wasser fiel.

Der zweite Schuss galt einem Blind das schräg links in einer kleinen Suche vor uns am Uferbereich lag.

Der dritte Schuss galt einer weiteren Markierung links auf dem Damm genau im rechten Winkel zu der ersten Markierung.

Als erstes musste die ”Ente”am Ufer gebracht werden. Eine schwierige Aufgabe und mein Hund machte es mir nicht leicht. Ich wollte sie schräg links schicken, doch sie lief auf das Wasser zu. Aufgrund der kurzen Distanz zum Ufer konnte ich meinen Hund nicht mehr stoppen und links in die Suche schicken.

Die Wasser Markierung war einfach was ganz Besonderes!

Nun musste ich den Toller von seiner noch so unglaublichen Idee abbringen, mir die Wassermarkierung zu bringen. Es machte Gott sei Dank noch ”Klick”bei ihr und sie drehte um.

Als sie am Ufer war, war es leichter sie stoppen und in die Suche zu schicken. Anschließend durfte sie die unglaubliche Wassermarkierung holen.

Zum Schluss gab es ein Einweisen auf die Markierung an Land, die mein Hund nicht erfasst hat, da sie immer noch so von der Wassermarkierung fasziniert war.

Wir haben es geschafft und ich bekam zur Beruhigung meiner Nerven noch ein Gummibärchen vom Thano.

Dann ging es in die zweite Aufgabe. Hier hatte die Hälfte der Teilnehmer leider kein Glück bei der anspruchsvollen Aufgabe - auch wir nicht und kassierten somit eine Null.

Es gab eine Doppelmarkierung die hinter einander fiel. Die vordere Markierung war einfach zu Arbeiten, die Hintere bereitete uns Schwierigkeiten. Bei der Distanz von 80 Metern und dem hohen, dichten Bewuchs fiel das Einweisen sehr schwer, und ich musste den Hund leider zurückholen.

Trotzdem ging es motiviert weiter! Die beiden anderen Aufgaben wurden von Jürgen Laux gerichtet.

Wir mussten in einer Dreierreihe vor einem Teich stehen. Es wurde ein Treiben am Uferbereich vor uns veranstaltet, da war Steadiness gefragt! Der Hund mit der niedrigsten Startnummer durfte bleiben, die beiden anderen Hunde wurden angeleint und gingen wieder in die Wartezone.

Als wir an der Reihe waren lief es wie folgt ab: Es gab zwei Markierungen eine gegenüber auf der anderen Uferseite, eine schräg links auf einem Hang. Die Markierung auf der anderen Uferseite musste geholt werden. Auf dem Rückweg fiel eine Verleitung rechts am Ufer ins Wasser. Der Hund musste natürlich die Verleitung ignorieren und das erste Dummy bringen. Meine Hündin war schon sehr fasziniert von der Verleitung, brachte mir aber das Dummy, bevor sie die Verleitung arbeiten durfte. Danach wurde als Memory das Dummy links am Hang apportiert.

Zum Schluss gab es noch eine schöne Wald Aufgabe! Bei einem Doppel-Walk fiel eine Markierung vor uns auf ca. 30 Meter, die der Hund arbeiten durfte, danach wurde im rechten Winkel ein Blind auf die gleiche Entfernung gearbeitet. Anschließend arbeitete der zweite Hund die gleiche Aufgabe.

Wir waren somit fertig und zufrieden, trotz der Null! Glück gehört nunmal auch dazu!

Bei der Preisverleihung war ich natürlich total entspannt, da ich ja mit keinem Preis rechnete. Umso aufgeregter war ich dann, als wir Judges Choices wurden. Ich habe mich tierisch gefreut!

Ein rundum super gelungener Tag. Vielen Dank für die tolle Organisation der Sonderleitung und ein großes Danke an die Helfer(!). Ihr wart echt spitze und habt echtes Schausspieltalent gezeigt!!!

Vielen Dank an die Richter, Jürgen und Thano, für das faire Richten und den ein oder anderen netten Spruch zwischen durch!

Ich komme wieder

Lisa Rötzer