Home > Berichte >  Schnupperworkingtest 19. August 2012

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Bericht zum Schnupper–Working–Test in Sulzbach–Rosenberg

Bei strahlend blauem Himmel und bereits sonnigen 25 Grad trafen sich um 08.00 Uhr die 26 von 28 Teilnehmern und die Helfer zur Anmeldung und Begrüßung an dem Gasthof Zum Bartl in Sulzbach–Rosenberg. Gut gelaunte Prüfer und Sonderleiter bereiteten allen einen sehr herzlichen Empfang mit überreichung von Geschenken und Aufmerksamkeiten für alle Teilnehmer und Verpflegung für die Helfer.

Nach der Begrüßung durch den Sonderleiter Herrn Dr. Andreas Sellmer und der erklärenden Einleitung der Richterin Frau Petra Beringer ging es kurz nach halb neun in einer PKW–Kolonne in das Prüfungsgebiet in den kühleren Wald in unmittelbare Nähe. Alle Teilnehmer bildeten eine Prüfungsgruppe, die gemeinsam die Aufgaben eins bis vier nacheinander absolvierten. Die ursprünglich geplante fünfte Aufgabe wurde letztlich wegen Zeitmangels erlassen.

Bei der ersten Aufgabe standen das Memory–Verhalten und das Arbeiten mit Geländewechsel im Vordergrund. Der Hundeführer stand mit seinem abgeleinten Hund ca. 10 Meter im Wald im Heidelbeerfeld und warf selbst die erste Markierung in diesen Bereich. Nach der 180–Grad–Drehung wurde außerhalb des Waldes am Feldrand geschossen und eine Markierung in die offene, unebene Wiese geworfen. Nach der Freigabe durch die Richterin durch Schulterklopfen beim Teilnehmer sollte der Hund diese Markierung zuerst arbeiten. Nach der Ausgabe des Dummies sollte er sich an die zuerst geworfene Markierung erinnern und ebenso diese bringen.

Bei der Aufgabe zwei "Waldappell" wurde u.a. der Grundgehorsam geprüft. Der Hundeführer ist zuerst mit seinem abgeleinten Hund im Fuß ca. 50 Meter im Wald gegangen zu einem im Vorfeld besprochenen Baum gegangen. Der Richter Herr Achim Beringer folgte. Während des Weges erfolgte für den Führer ein Zeichen vom Richter, sich mit dem Hund zur Seite zu drehen. In 20 Meter Entfernung erfolgte ein Schuss und das Dummy wurde geworfen. Führer und Hund setzten den Weg zum Baum zunächst fort. Dort angekommen musste die Markierung gearbeitet werden.

Die dritte Aufgabe fand im Unterholz statt. Der Führer und sein Hund standen auf einer kleinen Erhebung und blickten in den tieferen Wald mit einigen Hindernissen wie abschüssiges, unebenes Gelände, umgestürzte Bäume. Der Schuss fiel und eine Markierung flog weit in das unübersichtliche Waldgelände. Nach erfolgter 180 Grad–Drehung sollte der Hund in ca. 2–3 Meter Entfernung 2 Blinds finden. Ohne weiteres Zeichen der Richterin sollte danach die Markierung gearbeitet werden.

Die letzte Aufgabe "kleine Suche" hat die Nachsuche bei einer Entenjagd nachgestellt. Der Führer und der abgeleinte Hund gingen gemütlich als Nachsuchegespann durch den Wald. Entenlockpfeiffe ertönte, ein großer Ast wurden gegen eine Baum laut geschlagen, wobei der Hund jeweils ruhig und im Fuß bleiben sollte. Die erste Markierung flog in einen gekennzeichneten Baum–Bereich, in dem sich bereits zwei Blinds befanden. Zur großen Verwunderung der Teilnehmer gab der Richter vor, dass nun der Hundeführer selbst das geworfene Dummy finden und zurückbringen sollte. Alle Teilnehmer brachten einen Dummy, auch wenn es eines der Blinds war. Danach sollte der Hund die Blinds arbeiten.

Gegen 18.00 Uhr ging es in der PKW–Kolonne nach Großenfalz in den Gasthof "Wagner Sepp"zum Abendessen mit anschließender Urkundenübergabe und abschließenden Worten der Richterin und des Sonderleiters.

Ein wirklich spannender, lehrreicher Tag ging zu Ende. Ein großes Lob geht an die Richter, Herrn und Frau Beringer, die jedem Teilnehmer zu jeder Aufgabe stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Ebenso ein großes Dankeschön an alle Helfer und Fotografen. Die Organisation war spitze – ein großes Lob an Herrn Dr. Sellmer und seine Helfer. Vielleicht könnte beim nächsten Mal die Wartezeit, die ich als Startnummer 28 erfuhr, nämlich von gut 2 Stunden pro Aufgabe, etwas verkürzt werden. Und schließlich ein ganz besonderer Dank an den Grillmeister mit Helfer, die in der prallen, heißen Sonne stehend, uns alle mit leckeren Würsten und kühlen Getränken in der Mittagspause versorgt hat.

Katja Libuda mit Jana vom Kloster Haimbach