Home > Berichte > RGP 15. und 16 Oktober 2011

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Bericht über die durchgeführte RGP am 15./16.10.2011 in den Revieren um Irlbach



Bereits am Vorprüfungsabend trafen wir uns im Prüfungslokal Goldenes Rad zu einer gemütlichen Runde.

Es waren sechs Hunde gemeldet und fünf zur Prüfung angetreten.

Am Samstagfrüh ging es dann nach der Begrüßung durch die Prüfungsleitung Cornelia Wunder in das Revier zur Waldarbeit.

Als erstes Fach wurde von der Richtergruppe Frau Cornelia Wunder, Frau Dorothea Böhmer und dem Mitrichter Herrn Thiemo Ammering Fuchs über Hindernis geprüft, wo nur ein Hund Probleme aufzeigte.

Danach ging es zu den Übernachtfährten. Leider konnte eine Hündin nach drei Abrufen die Schweißarbeit nicht bestehen.

Im Anschluss wurden nun die Waldschleppen, Buschieren, und die Gehorsamsfächer im Wald gearbeitet. Da im angrenzenden Feld große Senftschläge vorhanden waren durften unsere Jagdkameraden jetzt ihre Perfektion im Einweisen auf zwei Stück ausgelegtem Federwild unter Beweis stellen, was auch von den meisten mit Bravour gemeistert wurde. Bei der Rückfahrt durch den Wald bot sich das Gelände noch für die Frei-Verlorensuche an. Hierbei zeigte alle Hunde sehr gute Leistungen. Nach einem langen ersten Prüfungstag setzten wir uns noch im Prüfungslokal zur gemütlichen Runde zusammen.

Bei herrlichem Herbstwetter ging es am zweiten Tag ins Feldrevier um die Federwildschleppen und den allgemeinen Gehorsam mit Schussfestigkeit zu prüfen. Alle Hunde zeigten bei diesen Fächern sehr gute Leistungen und wir konnten nun das Prüfungsgewässer anfahren.

Nach Stöbern ohne Ente, Schussfestigkeit, Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer wurde nur noch ein Labrador Rüde an der lebenden Ente geprüft, da die Flat-Hündin beim Prüfen der Schussfestigkeit am Wasser ausgeschieden war.

Insgesamt war es sehr schade, dass zwei Hunde die Prüfung nicht bestehen konnten.

Nun ging es ins Prüfungslokal zurück um die Prüfung abzuschließen.

Als ich im Prüfungslokal ankam teilte man mir mit, dass ein Führer einen Einspruch einlegt hatte. Ob dieser Einspruch berechtigt ist, darüber möchte und kann ich mich nicht äußern. Von diesem Moment an war für alle Beteiligten die Prüfung gelaufen.

Alle Harmonie und Freude über das Bestehen der Prüfung war hinüber. Es war nur noch eine gedrückte Atmosphäre an den Tischen zu spüren.

Nachdem die Prüfungsleitung die Auswertung der Prüfung gemacht hatte kam es zur Preisverteilung. Suchensieger wurde der Rüde E.T. Hunter vom Heveser-Hoff mit seinem Führer Manfred Graßl, danach folgten „Dashwood Apache Hardy”, mit dem Führer Martin Eisold und „Giulia von der Entenkoje” mit ihrer Führerin Dr. Gudrun Wieland.



Abschließend möchte ich mich bei den Revierinhabern, der Prüfungs- und Suchenleitung, den Richtern recht herzlich bedanken und würde mir, gerade in einer Zeit wo uns bei der Jagd und im Hundeswesen der Wind kräftig um die Nase weht, für zukünftige Prüfungen in unseren heimatlichen Revieren mehr Zusammenarbeit und Teamgeist bei Hundeführern wünschen.



Manfred Graßl