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Gründeln im Forst 2015


Gründeln im Forst - aus der Sicht von Suki


Aus Suki´s Tagebuch

Samstag, der 29. August 2015

Heute steht „Gründeln im Forst ” im Kalender, der Wasserworkingtest in der Nähe von Sulzbach-Rosenberg. Das ist genau das Richtige bei den Temperaturen, finde ich und wir starten bei strahlendem Sonnenschein in den Forst. Das Gelände ist ein Traum und die „Himmelsweiher ” klingen schon vom Namen her sehr vielversprechend.

Mitten im Wald ist bereits alles vorbereitet:

Pavillon-Zelte, Bierbänke, gekühlte Getränke, Brezen, Kuchen und Würstel.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der Richter werden die 27 Starter in zwei Gruppen eingeteilt.

Wir sind in der ersten Gruppe und wandern mit Jörg Mente zu unserer ersten Aufgabe.

Wir stehen zwischen zwei Weihern. Nach einem Schuss fällt eine Markierung ins Schilf. Ich muss mich wegdrehen und auf der anderen Seite des Walls zwei Dummies finden. Super, Suche mag ich am liebsten! Schnell gefunden und brav abgeliefert. Jetzt darf ich die Markierung holen. Gar nicht so einfach im Schilf, aber bald habe ich das Dummy und schwimme auf direktem Weg zurück ans Ufer. Jörg Mente ist zufrieden, weil ich mich so schön im Gebiet habe halten lassen. Und von den Fröschen, die lustig quakend durchs Wasser hüpfen, habe ich mich auch nicht ablenken lassen.

Bei der zweiten Aufgabe stehen wir vor einem Weiher. Eine Markierung fällt ins Wasser und ich darf das Dummy direkt holen. Dann werde ich mit Voran auf die kleine Insel gegenüber geschickt, in gleicher Linie wie die Fallstelle der Markierung. Am Ufer liegt im Gras versteckt ein Dummy. Gleich gefunden und wieder zurück. Mein Mensch und ich werden sehr gelobt und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Zwischen den Aufgaben haben wir immer ein wenig Pause. Wir machen es uns am Waldrand im Gras gemütlich. Da sind viele nette Leute, mit denen sich meine Menschen gut unterhalten. Es wird viel gelacht und gegenseitig Daumen gedrückt. Die Stimmung ist sehr gut und alle fühlen sich hier sehr wohl.

Die nächsten beiden Aufgaben werden von Detlef Henrich gerichtet.

Zuerst machen wir einen kurzen Walkup am Teichufer entlang. Links auf einer kleinen Landzunge quaken plötzlich Enten. Wir bleiben stehen und gehen dann weiter. Dann fällt ein Schuss und eine Markierung fällt ganz rechts neben die Landzunge ins Schilf. Und los geht´s. Das Wasser ist so seicht, dass ich hüpfen kann, das macht Spaß. Aber dann wird es plötzlich tief und ich gehe erstmal unter. Nach dem Auftauchen schwimme ich ans Ufer. Frauchen meint, dass ich nicht mehr weiß, wo das Dummy liegt und weist mich ein. Dabei wusste ich es genau! Zum Glück sagt Detlef Henrich ihr das dann auch. So ein kleiner Tauchgang macht mir doch nichts aus!

Bei der vierten Aufgabe stehen wir am Ufer eines Teiches. Es fällt ein Schuss. Auf die kleine Insel, die ungefähr dreißig Meter entfernt ist, fällt ein Dummy. Ich werde losgeschickt und schwimme zur Insel. Auf dem Rückweg fällt schräg vor mir ein Dummy ins Wasser. Ich bin kurz am überlegen, ob ich das vielleicht auch gleich mitnehmen könnte. Aber mein Mensch pfeift und ich steuere direkt aufs Ufer zu. Anschließend werde ich zu dem schwimmenden Dummy geschickt. Wieder alle zufrieden und jetzt warten wir auf die fünfte Aufgabe, die beide Richter gemeinsam richten wollen.

Die Spannung steigt. Wir stehen in einem Waldstück. Vor uns ist es sumpfig, dann kommt ein Wall, der dicht mit Bäumen bewachsen ist. Ein Schuss fällt und man hört ein Dummy ins Wasser platschen. Aha, also ist das schon wieder ein Teich. Nach der Freigabe laufe ich los. Hinter dem Wall kann mein Mensch mich gar nicht mehr sehen und muss sich einfach auf mich verlassen und das kann sie ja auch! Ich kämpfe mich durch das Gestrüpp und komme mit dem Dummy zurück zum Ausgangspunkt.

Jetzt sind wir fertig und wir gehen in Richtung Essensstand. Aber irgenwie haben meine Menschen da etwas falsch verstanden. Statt eine Wurst für mich zu kaufen, essen sie alles selber.

Wir warten nun auf die Ergebnisse. Die Atmosphäre ist sehr entspannt, bei einem Stück Kuchen lässt es sich im Wald gut aushalten. Dann ist es so weit.

Die erreichten Punkte werden von Sonja Graf vorgelesen und jeder Teilnehmer bekommt den verdienten Applaus. Jippih, wir haben 94 von 100 Punkten und damit die Bewertung „vorzüglich”!

Und dann kommt die Krönung: Die Richter haben sich beim Judges ´ Choice für die Startnummer 4 entschieden. Das sind wir! Meine Menschen sind ganz aus dem Häuschen und ich freue mich natürlich mit. Jörg Mente sagt, dass Judges‘ Choice der „Liebling der Richter“ ist. Das hört sich doch prima an!

Ein langer Tag geht zu Ende. Ich mache es mir auf meinem Hundebett bequem, denke noch einmal an den schönen Tag und dass ich sehr gerne ein Liebling bin. Dann schlafe ich zufrieden ein.

Ich freue mich schon darauf, nächstes Jahr beim „Gründeln im Forst ”wieder dabei zu sein.

Vielen Dank an Sonja Graf und ihr Team für die perfekte Organisation, danke an Klaus Bichlmaier für das wunderschöne Revier, besonderen Dank an alle Helfer, die in der prallen Sonne für uns geschossen, geworfen und Dummies ausgelegt haben, und danke an die beiden Richter, die mit ihrer wohlwollenden und freundlichen Art und ihren wertvollen Tipps dazu beigetragen haben, dass es ein wunderbarer und unvergesslicher Tag wurde!

Bis zum nächsten Mal

eure Suki